O du fröhliche


 
O du fröhliche
O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Welt ging verloren,
Christ ward geboren,
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Christ ist erschienen,
Uns zu versühnen,
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche,
O du selige,
Gnadenbringende Weihnachtszeit.
Himmlische Heere
Jauchzen Dir Ehre,
Freue, freue dich, o Christenheit!

Morgen, Kinder, wird’s was geben


 
Morgen, Kinder, wird’s was geben


Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freu’n!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa, dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl!
Schöner als bei frohen Tänzen,
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch, wie vor’ges Jahr
es am Heil’gen Abend war?

(Wißt ihr noch mein Räderpferdchen,
Malchens nette Schäferin,
Jettchens Küche mit den Herden
und dem blankgeputzten Zinn?
Heinrichs bunten Harlekin
mit der gelben Violin?)

Wißt ihr noch die Spiele, Bücher
und das schöne Hottepferd,
schönste Kleider, woll’ne Tücher,
Puppenstube, Puppenherd?
Morgen strahlt der Kerzen Schein,
morgen werden wir uns freun!

Welch ein schöner Tag ist morgen!
Vieler Freuden hoffen wir;
uns’re lieben Eltern sorgen
lange, lange schon dafür.
O gewiß, wer sie nicht ehrt,
ist der ganzen Lust nicht wert!

Guten Abend, schön Abend



Guten Abend, schön Abend
Guten Abend, schön Abend,
Es weihnachtet schon.
Am Kranze die Lichter,
Die leuchten so fein,
Sie geben der Heimat
Einen hellichten Schein.
Guten Abend, schön Abend,
Es weihnachtet schon.
Der Schnee fällt in Flocken,
Und weiß steht der Wald.
Nun freut euch, ihr Kinder,
Die Weihnacht kommt bald.
Guten Abend, schön Abend,
Es weihnachtet schon.
Nun singt es und klingt es
So lieblich und fein.
Wir singen die fröhliche
Weihnachtszeit ein.

Wenn’s Weihnachten ist




Wenn’s Weihnachten ist

Wenn’s Weihnachten ist,
Wenn’s Weihnachten ist,
Dann kommt zu uns der Heilige Christ.
Der zündet uns dann,
Ein Lichterbaum an
Und hänget Äpfel, Nüss und Pfefferkuchen dran.
Dann kriegen wir ‘ne Muh,
Dann kriegen wir er ‘ne Mäh,
Und dann kriegen wir die allerschönsteTäterätätä.
Und dann kriegen wir ‘ne Muh,
Dann kriegen wir er ‘ne Mäh
Und dann kriegen wir die allerschönsteTäterätätä.

Wenn’s Weihnachten ist,
Wenn’s Weihnachten ist,
Dann kommt zu uns der heilige Christ.

Der zündet uns dann,
Ein Lichterbaum an
Und hänget Äpfel, Nüss und Pfefferkuchen dran.
Und dann kriegen wir ‘nen Tam,
Und dann kriegen wir ‘nen Tam,
Und dann kriegen wir die allerschönste Ratatatatam.
Und dann kriegen wir ‘nen Tam,
Und dann kriegen wir ‘nen Tam
Und dann kriegen wir die allerschönste Ratatatatam.

Ist Weihnacht vorbei,
Ist Weihnacht vorbei,
Dann gibt’s bei uns ein schrecklich Geschrei.
Kaputt ist die Muh, kaputt ist die Mäh,
Kaputt ist die schöne Täterätätä.
Und jetzt ha’m wir keine Muh und jetzt ha’m wir keine Mäh
Und jetzt ha’m wir keine wunderschöne Täterätätä.
Und jetzt ha’m wir keine Muh und jetzt ha’m wir keine Mäh
Und jetzt ha’m wir keine wunderschöne Täterätätä.

Langsam singen: 
Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä,
Eine Rute, eine Tute,
Eine Hopp hopp, hopp, hopp, hopp
Eine Dideldadeldum,
Eine Wau, wau, wau,
Eine Pfefferkuchenfrau.
Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä,
Eine Rute, eine Tute,
Eine Hopp,hopp,hopp,hopp,hopp,
Eine Dideldadeldum,
Eine Wau, wau, wau,
Eine Pfefferkuchenfrau.

Morgen kommt der Weihnachtsmann




Morgen kommt der Weihnachtsmann

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
Kommt mit seinen Gaben.
Bunte Lichter, Silberzier,
Kind mit Krippe, Schaf und Stier.
Zottelbär und Panthertier
Möcht’ ich gerne haben.

Doch du weißt ja unsern Wunsch,
Kennst ja unsre Herzen.
Kinder, Vater und Mama,
Auch sogar der Großpapa,
Alle, alle sind wir da,
Warten dein mit Schmerzen.

Stille Nacht, heilige Nacht

Stille Nacht! Heilige Nacht!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft; einsam wacht
Nur das traute hochheilige Paar.
Holder Knabe im lockigen Haar,
Schlaf’ in himmlischer Ruh’!
Schlaf’ in himmlischer Ruh’!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn! O wie lacht
Lieb’ aus deinem göttlichen Mund,
Da uns schlägt die rettende Stund,
Christ in deiner Geburt!
Christ in deiner Geburt!

Stille Nacht! Heilige Nacht!
Hirten erst kundgemacht
Durch der Engel Halleluja.
Tönt es laut von Fern’ und Nah:
Christ, der Retter ist da!
Christ, der Retter ist da!

Kling, Glöckchen

Kling, Glöckchen

Kling, Glöckchen klingelingeling,
Kling Glöckchen kling!
Laßt mich ein, ihr Kinder,
Ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
laßt micht nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen klingelingeling,
Kling Glöckchen kling!

Kling, Glöckchen klingelingeling,
Kling Glöckchen kling!
Mädchen hört und Bübchen,
Macht mir auf das Stübchen!
Bring’euch milde Gaben,
Sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen klingelingeling,
Kling Glöckchen kling!

Kling, Glöckchen klingelingeling,
Kling Glöckchen kling!
Hell erglühn die Kerzen,
Öffnet mir die Herzen,
Will drin wohnen fröhlich,
Frommes Kind, wie selig!
Kling, Glöckchen klingelingeling,
Kling Glöckchen kling!

O Tannenbaum

O Tannenbaum


O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie grün sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
Nein auch im Winter, wenn es schneit.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Wie grün sind deine Blätter.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen.

Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
Ein Baum von dir mich hocherfreut.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Du kannst mir sehr gefallen.

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren.
Die Hoffnung und Beständigkeit
Giebt Trost und Kraft zu jeder Zeit.
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
Dein Kleid will mich was lehren.

Weinachtslied «Alle Jahre wieder»


Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Steht auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.

Sagt den Menschen allen,
daß ein Vater ist,
dem sie wohlgefallen,
der sie nicht vergisst.